September 2016

Die »Anti«-TTIP/CETA-Demonstrationen vom 17.9.2016 – Staatsdemos für TTIP!

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August 2016

Eine interessante Änderung im Inhalt von CETA





Feminists love Islamists

In honorem Richardi Dawkins

Diesen Trickfilm stellte der bewundernswerte Biologe Dawkins auf seine Website, woraufhin er von seinen Mitatheisten fast zu Tode gehetzt wurde. Dafr trifft der Trickfilm den Nagel auf den Kopf.
Nie wieder Mittelalter, nie wieder Vlkisches (»Kultuuur«), nie wieder Geschlechtermystik!



Sie knnen den Film auch ber diesen YouTube-Link aufrufen.




22.11.2015: Dokumentarfilm zu PEGIDA Weil



ACHTUNG: Die von der Bullerei Durchsuchten und Erniedrigten sind die friedlichen Anmelder der Pro-PEGIDA-Demonstration; die aggressiven Schreier und Gewaltbereiten werden in Ruhe gelassen wie die SA in der Weimarer Republik auch.
Unser Staat an der Leine des US-Kapitals zeigt seine Parteilichkeit. Ach wie »links« kann doch der Gewaltapparat eines europäischen US-Protektorats sein! Und seit wann sind dessen Schreier- und Schlägertrupps »links«, wieso sind Verteidiger unserer Unabhängigkeit beleidigender- und absurderweise »rechts«, sogar vogelfreie »Nazis«?! Betrachten Sie die Parteilichkeiten selbst ...

Sie können den Film auch über diesen YouTube-Link aufrufen.

Mehr zu Pegida >



09.10.2015:
Interview mit Alexander Dorin am 3. Oktober 2015 –
ein Tag nach seiner Haftentlassung


    Das Interview als PDF >

⇒ Zur Chronologie der Verfolgung von Alexander Dorin




Oktober 2015:
Wir empfehlen folgendes Interview zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland:
Demografie-Angst: Völlig unbegründet



    Stellungnahme als Pdf >

Stellungnahme des BgA zu den neuesten Ereignissen
(in Leipzig, Mittwoch, den 21.1.2015)


Da sich seit dem piepsigen Auftritt Oertels in der Lügenglotze, einer scheindämlichen, für den Feind idealen Mischung aus Anschleimung und Verrat (die Frau wird's noch weit bringen, Außenministerin vielleicht!) die Ereignisse überstürzen, halten wir es für nötig, ein paar Punkte festzuhalten, um der Verwirrung nach dem Zusammenbruch, sozusagen radioaktiven Zerfall, der PEGIDA entgegenzuwirken:
     1) An den Aussagen unserer u.a. hier problemlos nachlesbaren Flugblätter ändert sich kein Jota. PEGIDA hat es gegen den harten Beschuß durch Lügenpresse und US-Klientelstaat, der seit den Mainzer und Göttinger Pogromen auf seine Neue SA vertrauen kann, geschafft gehabt, einen pogromistenfreien Raum herzustellen, in dem die Forderung nach einem säkularen, religiös aber extrawurstfreien Staat, gegen welchen korantreue und daher dschihadistische Moslems seit Khomeini als Rammbock aufgebaut und genutzt werden, erstmals deutlich und angstfrei geäußert werden konnte. Das war ihr Verdienst; sie machte es sofort kaputt (auch durch die läppische Lüge von der "Morddrohung", die doch einen Montag früher viel substanzieller und gefährlicher in der Luft lag), sobald es seine Feuerprobe bestanden hatte.
     2) Daß Lutz Bachmann trotz zweier kurzer und recht guter Reden, die er tatsächlich gehalten hat, ein Hampelmann ist, der sich durch ein blödes Spaßphoto, törichte Privatäußerungen und ein paar BILD-Spitzel ruinieren ließ, wußten wir nicht. Es juckt uns aber wenig; es zeigt nur, wie unklug das Volk handelt, wenn es Eintagsfliegen folgt. Wir dagegen sind bewährt, unser Programm seit Jahrzehnten unverändert.
     3) Daß die staatsnahe und mit der Lügenpresse verbandelte SA dem Dialog ausweicht, ist so klar wie bei der alten SA und NSDAP in der Weimarer Republik. Daß aber PEGIDA dem Dialog auswich, die friedliche Mitteilung seines Angebots aktiv und gewaltsam zu unterdrücken suchte, war unerwartet, dumm und häßlich (und verband sie mit ihren um sie herumjohlenden Feinden). Trotzdem steht unser Dialogangebot nach allen Seiten unverändert, vorausgesetzt, der Ausschluß von Gewalt und Unfairneß bleibt gesichert.
     4) Mit dem völkischen Dreck (das gleiche Zeug heißt in Lügenpresse und SA-Kreisen "Kultur" und wird dann betulich bis verzückt auf vorindustrielle Völkischkeiten angewandt) des Herrn Elsässer haben wir nichts zu tun. Wir gestehen ihm gerne zu, daß er ein paar NATO-Lügen aufgedeckt hat (auch Hitler hat ja z.B. völlig zurecht die obligatorische Kfz-Haftpflichtversicherung eingeführt, die in der Tat ein Fortschritt war, den auch der super-fdGO-treue STERN problemlos würdigt und gegen dessen Beibehaltung nichts zu sagen ist, im Gegensatz etwa zu Hitlers Konkordat); aber ansonsten erinnern wir daran, was wir lange vor PEGIDA-Zeiten in KETZERBRIEFE 183 über seine im schlechtesten Sinne NPD-nahe Position geschrieben haben. Mit völkischem Kram, egal ob europäisch oder drittweltromantisch, Religion, Genderei und Familienförderung haben wir nichts zu tun und waren auch immer deren unverändert schärfste Gegner.
     5) Gegen die "Amerikanisierung" Europas sind wir natürlich auch, vor allem gegen diejenige, die mittels Kapital und Raub ("Heuschrecken") geschieht. Die materiellen Lebensgrundlagen der europäischen ebenso wie aller anderen Völker gehören nicht in den Besitz der US-Konzerne, ihre Armeen nicht unter US-Kommando, ihre Regierungen nicht in US-Schlepptau. Die aus dem Gegenteil resultierenden Oberflächenphänomene interessieren uns weniger.



April 2014:

Letzte Meldung und Protestaufruf:
Wir fordern die sofortige Rückgabe der Approbation an Dr. Ann Kristin Neuhaus!

Amerikanische Freunde informierten uns, daß das staatliche Gericht, der Shawnee County District Court, der Klage von Dr. Ann Kristin Neuhaus gegen den Entzug ihrer Approbation durch das Kansas State Board of Healing Arts (KSBHA) im März diesen Jahres erfreulicherweise stattgegeben hat. Wie jedoch zu erwarten war, hat das KSBHA prompt entschieden, gegen dieses Urteil in Berufung zu gehen und verweigert Dr. Neuhaus weiterhin die Approbation. Somit ist ein Ende ihrer skandalösen Verfolgung durch US-amerikanische Behörden und militante Anti-Abtreibungsaktivisten noch lange nicht abzusehen.

Zum Hintergrund der Verfolgung von Dr. Neuhaus:
Abgekartet mit fanatischen und militanten Anti-Abtreibungsorganisationen hat das Kansas State Board of Healing Arts (KSBHA) [staatliche Zulassungsbehörde für Heilberufe] im Juni 2012 der Ärztin Dr. Ann Kristin Neuhaus wegen ihres Einsatzes für legale Abtreibungen in einem rechtswidrigen Verfahren die Approbation entzogen und zur Zahlung ruinöser Verfahrenskosten in Höhe von 92.000,- US-Dollar verurteilt.
Dr. Neuhaus erstellte in den Jahren 1999-2007 für ihren Kollegen Dr. George Tiller die gesetzlich geforderten Zweitmeinungsgutachten für potentielle Spätabtreibungen, so auch im Jahr 2003 für 11 Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren, die jüngste war von ihrem Onkel vergewaltigt worden. Aufgrund dieser, vom Staatsanwalt illegal konfiszierten, vertraulichen Patientenakten wurde Dr. Neuhaus verurteilt. Nachdem Dr. Tiller, der jahrzehntelang verfolgt, bedroht und schikaniert worden war, schließlich 2009 von einem dieser fanatisch religiösen "Lebensretter" auf offener Straße ermordet wurde, fokussierten sich die staatlichen Behörden und militanten Anti-Abtreibungsaktivisten mit aller Kraft auf Dr. Neuhaus.

Wir haben in einem englischsprachigen Brief, der weitere Informationen enthält, gegen die empörende Verfolgung von Dr. Neuhaus protestiert und gleichzeitig auf den "Tagen des Atheismus" in Warschau eine Resolution zu ihrer Unterstützung initiiert.
Lesen Sie unseren Protestbrief auf Englisch mit weiteren Informationen

Es ist wichtig, daß die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit jetzt nicht nachläßt.

Bitte schreiben Sie höfliche, aber bestimmt formulierte Protestbriefe (bitte mit einer Kopie an uns) an:

To
Chief Judge Thomas E. Malone
and all Judges of the
Kansas Court of Appeals
Kansas Judicial Center
301 SW 10th Avenue
Topeka, KS 66612-1502
USA
Copy:
Governor of Kansas
Mr. Sam Brownback
Capitol, 300 SW 10th Avenue
Ste. 241S
Topeka, KS 66612-1590
USA


Copy:
Kansas State Board of
Healing Arts
800 SW Jackson
Lower Level - Suite A
Topeka, KS 66612
USA
Fax:
+ 1 785 368-7102




Was ist los in Syrien?
Erdogans NATO-Marodeure massakrieren
Dörfer, Scheiche, bezahlen Terroristen,
die UNO singt dazu
und unsere Presse lügt und lügt und lügt...

Diskussionsveranstaltung
mit dem türkischen Admiral T. Ertürk
(Ehem. Kommandant der türkischen Marineakademie)

Fr., 7.3.2014, 19:30 Uhr
Restaurant Akropolis
Baumeisterstraße 18, Karlsruhe

Sa., 8.3.2014, 18 Uhr
Bolongarostraße 117, Frankfurt/Hoechst

Die angekündigte Veranstaltung in Basel
fällt leider aus.
Veranstaltet vom BgA, ADD Karlsruhe und
ADD Frankfurt.

Eintritt 3,00 EUR

Weitere Informationen finden Sie im Dokumentarfilm von Serkan Koç



12.3.2014:

Weitere Informationen zur Verfolgung von Kaitlyn Hunt erhalten Sie auf der
Buchmesse Rheinland-Pfalz 2014 auf dem Vortrag von:

Beate Skalée
Der Fall Kaitlyn Hunt – Leben in Uncle Sams Sexualhölle
Freitag 16.5.2014, 13:00 Uhr
Alte Lokhalle, Foyer Bühne
Mombacher Str. 78-80
55122 Mainz


Der Artikel von Beate Skalée zum Thema ist erschienen in den Ketzerbriefen 186.

Unser Protestaufruf vom Juni 2013:

STOP THE HATE, FREE KATE!

Protestaufruf: Sofortige Einstellung der Strafverfolgung von Kaitlyn Hunt!
Die heute 19jährige Abiturientin Kaitlyn Hunt ist derzeit vor einem Gericht in Florida angeklagt, weil sie als 17jährige eine beidseits gewünschte sexuelle Beziehung zu einer seinerzeit 14jährigen Mitschülerin aufnahm. Nach letzten Pressemeldungen wurde Ende Juli vom zuständigen Richter Robert Pegg die Gerichtsverhandlung gegen Kaitlyn Hunt auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir protestierten gegen dieses empörende Strafverfahren bereits in dem nachstehenden Brief vom 17. Juni, worauf eine Reihe unserer Website-Leser ihrerseits wertvolle persönliche Protestschreiben an Richter Pegg, Bezirksstaatsanwalt Colton und den Gouverneur von Florida richteten. In den USA haben sich bereits mehr als 300 000 Menschen in Internet-Petitionen (u. a. auf Facebook) mit Kaitlyn Hunt solidarisiert und die sofortige Einstellung ihrer Strafverfolgung verlangt. Wir rufen dazu auf, durch weitere Protestbriefe jedes Kalkül der Verfolger zu durchkreuzen, daß durch Verfahrensverschleppung die öffentliche Aufmerksamkeit ermüden und Kaitlyn Hunt dann im stillen abgeurteilt werden könnte. Jede einzelne weitere Proteststimme, besonders aus dem Ausland (das hat auch die mächtigste Regierung nicht gern!), ist darum eine wichtige Unterstützung. Zum Hintergrund: Das barbarische US-Sexualstrafrecht kriminalisiert bekanntlich flächendeckend die Jugendsexualität und gibt damit den Staatsanwaltschaften eine Handhabe, einverständliche sexuelle Beziehungen unter Jugendlichen, oft auf eine private Denunziation hin, völlig willkürlich herauszugreifen und an diesen - zur Vergiftung und Versauung des Lebens und Lebensgefühls aller amerikanischen Jugendlichen - das entsetzliche Exempel einer Existenzvernichtung zu statuieren: So sind die sexuellen Zärtlichkeiten von Kaitlyn Hunt mit ihrer Schulfreundin als ein "Verbrechen" (felony) angeklagt, für das ihr bis zu 15 Jahre Gefängnis und anschließend der elektronische Pranger der öffentlichen sex offender registration drohen! Vorwand für die Strafverfolgung war mal wieder eine Strafanzeige von Eltern, nämlich derjenigen von Kaitlyns Freundin, die einen persönlichen Haß gegen diese Mädchenfreundschaft hegten. ähnliche Fälle sind in den USA inzwischen sehr häufig. Dabei wütet die Verfolgungsmaschinerie des US-Sexualstrafrechts gegen homosexuell ebenso wie heterosexuell aktive Jugendliche, von denen in den USA unzählige wegen ihrer völlig normalen und beidseits gewünschten Sexualbeziehungen jahrelang eingekerkert sind und anschließend als staatlich registrierte sex offenders für Jahrzehnte oder lebenslang stigmatisiert und gequält werden.

Protestbrief an Richter Robert L.Pegg



Zum Bannfluch der französischen Freidenker gegen den BgA
Am 10. August 2011 wurden wir Mitglieder der »Internationalen Vereinigung der Freidenker« IAFT (»International Association of Free Thought«) in Oslo. Wir hatten darin einen Zusammenschluß religionsfeindlicher Kräfte gesehen, dessen Sinn im Informationsaustausch und der Koordination eventueller gemeinsamer Aktionen besteht, keineswegs in der Unterwerfung unter eine ferne Zentrale. Nun gibt es Streit, da die Funktionäre der meisten nationalen Organisationen um Staatsgelder buhlen und daher statt für religiöse Freiheit sich lieber gegen die religiöse Freiheit kleiner und schwacher Religionen engagieren, d.h. der gehetzten und gejagten Konkurrenz der Großkirchen oder des etablierten Islam. Uns ekelt das; so sehr wir Atheisten sind, so wenig wünschen wir uns einen Glaubenszwang zum Atheismus, am wenigsten durch die Gunst des Staates. Ein Papagei, der gelernt hat, zu sagen: »Einen Gott gibt es gar nicht« oder »drei und drei ist sechs« steht der Wahrheit oder Mathematik keineswegs näher als ein anderer Papagei, der »Gott ist groß« oder »drei und drei ist sieben« kreischt. Zum richtigen Ergebnis kommt man weder durch staatlichen Zwang noch durch sozialen Druck, sondern nur durch die Freiheit der diszipliniert geführten Debatte. Daher bedeutet uns diese Freiheit alles, ihr Ergebnis nur dann etwas, wenn es deren Resultat und nicht etwa ein Dogma ist. Das sehen unsere Mitatheisten, besonders deren französische Fraktion, ganz anders und ekeln sich daher keineswegs vor der Jagd auf kleine und freie Konkurrenten der Großkirchen auf dem Markt der organisierten Phantasien, sondern wollen sich vielmehr durch das Mitmachen bei deren Verfolgung bei den diese betreibenden Staatsorganen als deren künftige Empfänger von Staatsknete einschmeicheln und bewähren. Dabei ist uns gemeinsam mit Voltaire, dem großen Unterstützer der Quäker und Hugenotten, völlig klar, daß nur Toleranz, d.h. Gewaltfreiheit der Debatte, statt neuer Dogmatik, den Religionen wirklich schadet und der Wahrheit statt Staats- oder Regierungsdogmatik, die größte Chance gibt.
    Daraus ergab sich nun ein gewisser internationaler Briefwechsel mit unseren bestehenden wie ehemaligen laïzistischen Freunden, der freilich von der Seite ihrer französischen Führer in veritable Bannflüche ausartete, hinter deren hysterischen Heftigkeit und kirchenväterlichen Wut sich kein Papst zu verstecken bräuchte. Wer den Schriftwechsel kennenlerne möchte, der klicke hier:

Unsere Antwort auf den »Bannfluch«
Der »Bannfluch« der Libre Pensée
Reaktion eines IAFT-Mitglieds (englisch)
Zur neuesten Schweinerei des französischen Staates
Resolution der französischen Freidenker zu »Sekten« (englisch)
Unsere Stellungnahme zum NGO-Antrag
Beschluß der IAFT zur Stellung des Antrags auf Anerkennung als NGO (bei UNO, UNESCO etc.) (englisch)

Zur politischen Einordnung unserer kleinen Hysteriker ist das folgende Dokument vielleicht nicht schlecht geeignet - es ist konfliktlos proimperialistisch, auch wenn am Ende ein Sharia-Syrien steht. Aber das sind ja Peanuts für einen Uno-Geldjäger (»der Jäger der verborgenen Staatsknete«). Wir haben aus unserer eigenen, nämlich antiimperialistischen und leninistischen Position nie ein Hehl gemacht; aber ebensowenig haben wir andere Kämpfer gegen Religionsprivilegien und Kirchenmacht jemals gedrängt, sie zu übernehmen, oder pikiert auf sie herabgeschaut, wenn sie es nicht taten. Nun das erste Dokument:

Reaktion eines IAFT-Mitglieds (englisch)
Unsere Stellungnahme zur IAFT-Resolution
IAFT-Resolution: Free the »Pussy Riots« (englisch)



26.03.2013:

Kinder"schutz"? - Kinderraub!

Wie wir vor kurzem erfahren haben, unternimmt die französische Regierung heimlich seit einiger Zeit im Straßburger Europarat den Versuch, den staatlichen Raub der Kinder von Angehörigen religiöser Minderheiten in ganz Europa legalisieren zu lassen!
Um Öffentlichkeit herzustellen, haben wir folgende Protesterklärung verbreitet, die auch an sämtliche Parlamentsabgeordnete in Straßburg und Paris ging.

    zur Protesterklärung >



01.02.2013:

MIVILUDES: Letzte Meldung aus Frankreich!

Der Gesetzesentwurf wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen.
Ein neuer Gesetzesvorschlag, der neben der gesetzlichen Verankerung der verfassungswidrigen Inquisitionsbehörde MIVILUDES die umfassende Immunität ihres Vorsitzenden und, im Fall einer Verleumdungsklage der Opfer gegen ihn, die Beweislastumkehr (!) vorsieht, wird wahrscheinlich schon sehr bald erneut auf der Tagesordnung stehen.
http://www.senat.fr/amendements/commissions/2012-2013/233/jeu_classe.html#



18.01.2013:

MIVILUDES: Immunität für Inquisitoren geplant!

Nachdem im letzten Jahr in Frankreich der ungeheuerliche Versuch, der französischen Inquisitionsbehörde MIVILUDES das Recht auf straflose Verleumdung religiöser Minderheiten zu verschaffen, vermutlich dank einer unerwarteten internationalen Aufmerksamkeit im letzten Moment vereitelt werden konnte, und dieses Gesetz am 15.3.2012 vom französischen Verfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt wurde (wenn auch mit einer ausweichenden, rein formalen Begründung und nicht etwa wegen seines schweinischen Inhalts), startet die antilaizistische Regierung - wie wir prognostizierten - zum 30.1.2013 einen erneuten, ausgedehnteren Versuch, diesen Freifahrtschein für Inquisitoren durchzubringen.
Die Gegenseite setzt auf Zeit und auf Ermüdung.
Laßt euch nicht ermüden !
Solange diese Schandbehörde MIVILUDES nicht ersatzlos aufgelöst ist, darf die Verteidigung des Rechtsstaates bzw. der Kampf für dessen Wiederherstellung nicht erlahmen.

Richten Sie umgehend Ihre Protestbriefe an:
Email: Bell.jean-pierre@wanadoo.fr
Président du Sénat
Monsieur Jean-Pierre BEL
SÉNAT
15, rue de Vaugirard
F-75291 PARIS Cedex 06

und den Präsidenten Frankreichs, Hollande,
Via http://www.elysee.fr
Au
Président de la République
Monsieur François Hollande
Palais de l'Elysée
55, rue du faubourg Saint-Honoré
F-75008 PARIS

Und bitte eine Kopie an uns !

Mit voltairianischen Grüßen,
Anna Krafft
Bund gegen Anpassung

PS: Anbei unsere Protestbriefe an den Senatspräsidenten vom   18.01.2013 und vom   13.11.2011 sowie unser   Rundbrief vom 30.3.2012

Hier die offizielle Senatseite http://www.senat.fr/leg/ppl12-233.html




Leseprobe aus den Ketzerbriefen 178
Rezension von Fritz Erik Hoevels

Jörg und Miriam Kachelmann
Recht und Gerechtigkeit
Ein Märchen aus der Provinz

    Zur Leseprobe >



  Protestbrief an den Papst

Weil er ein angebliches Verflüssigungswunder an einer Jesusstatue in Indien als Schwindel entlarvte, wurde der Vorsitzende des Freidenkerverbandes Sanal Edamaruku vom örtlichen Pfarrer wegen »Gotteslästerung« angezeigt und ein strafrechtliches Verfahren gegen ihn in die Wege geleitet.
Drei prominente Autoren des AHRIMAN-Verlags haben bereits einen Brief an Benedikt XVI. als weisungsbefugtes Oberhaupt der katholischen Kirche geschrieben, den Sie im folgenden Link lesen können. Sobald eine Protestadresse vorliegt, werden wir sie hier veröffentlichen.

    Für den Protestbrief hier klicken >




  30.03.2012:

MIVILUDES: Schweinerei in Frankreich gerade noch geplatzt!

Wir freuen uns, heute mitteilen zu können: Der ungeheuerliche Versuch, der französischen Inquisitionsbehörde MIVILUDES per Gesetz das Recht auf straflose Verleumdung zu verschaffen, ist vorerst gescheitert!
Die internationalen Proteste könnten Erfolg gehabt haben: Das Gesetz, das im Eilverfahren heimlich durch das französische Parlament gepeitscht werden sollte und trotz zweimaliger Ablehnung im Senat am 29. Februar 2012 von der Nationalversammlung beschlossen worden ist, wurde am 15. März 2012 vom französischen Verfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt (wenn auch mit einer ausweichenden, rein formalen Begründung).
    Für die vollständige Pressemitteilung hier klicken >




  08.03.2012:

Betr.: Vorführung des Grimaldi-Films über Libyen in Kamenz bei Dresden durch die "LINKE"

Nachdem es uns gelungen war, den nicht-gleichgeschalteten Film des italienischen "unangepaßten" Journalisten Fulvio Grimaldi einem ziemlich großen und vor allem interessierten Publikum in Dresden zusammen mit dem Autor vorzuführen, war das der "Sozialdemokratischen Zweitheitspartei Deutschlands", also der sog. LINKEN, gar nicht recht, und da sie eine zweite Vorführung in der Nähe befürchten mußte, zeigte sie dann den gleichen Film in Kamenz nominell öffentlich – diesmal verschwieg die Presse natürlich nichts –, de facto aber nur vor ihren Mitgliedern und Sympathisanten. Nun, drei der unseren entsandten wir auch, um zu sehen, was sie mit dem Ärgernis anstellen würde, daß man sehen kann, wie wenig die Libyer davon begeistert sind, daß ab jetzt die Öleinnahmen ihres Landes nicht mehr an sie verteilt werden (davon sollten sie laut unseren Propagandaorganen nämlich ganz begeistert sein), während sie stattdessen statt Ghaddafis leicht entschlacktem Populär-Islam ("Das Grüne Buch") und als Ersatz für ihre erstklassige soziale, medizinische und Wasserversorgung die ungebremste Scharia bekommen sollten und mittels bombiger NATO-Nachhilfe inzwischen auch bekommen haben, wodurch in dem jetzt unglücklichen Land der heißbegehrte "Friede" herrscht.

Diese NATO-Bomben, von europäischen Flugzeugen abgeworfen, brauchten aber einen Provokateur und Stichwortgeber im Europaparlament, und dieser war nun einmal der LINKE-Vorsitzende und Europa-Abgeordnete seiner Partei Bisky gewesen.
Bisky und Co. auf Interventionskurs
von Werner Pirker

Die am Donnerstag vom Europaparlament in Brüssel verabschiedete Libyen-Resolution kommt einer Kriegserklärung gleich. In ihrem Punkt zehn wird die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert, die ohne Krieg nicht zu haben ist. Weil zu ihrer Durchsetzung die libysche Luftabwehr ausgeschaltet werden müßte, was bereits eine Kriegshandlung wäre. Viele namhafte Militärs warnen deshalb vor einer von westlicher Seite betriebenen Eskalation des Konfliktes in und um Libyen. Die parlamentarischen Etappenhelden sehen das offenbar anders.
Den Kriegsantrag mit eingebracht haben drei Parlamentsmitglieder der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL): Lothar Bisky, Miguel Portas (Portugal) und Marie-Christine Vergiat (Frankreich). Sie mußten das in ihrem eigenen Namen tun, weil ihnen eine Reihe von Fraktionsmitgliedern die Gefolgschaft verweigerte. Um den Biskys die Kriegsentscheidung zu erleichtern, wurde der die Kriegsermächtigung beinhaltende Punkt zehn gesondert zur Abstimmung gestellt, was ihnen die Möglichkeit gab, entschieden nein zur Einrichtung einer Flugverbotszone zu sagen. Der Gesamtresolution, die diesen Punkt enthält, hat Bisky allerdings als einziges deutsches GUE/NGL-Mitglied zugestimmt und damit auch einer Militärintervention. Dennoch heißt es in einer Presseerklärung von Bisky und fünf weiteren deutschen Fraktionsmitgliedern: "Wir lehnen jede militärische Intervention ab!". Um die Antikriegsposition der Linken, ob auf deutscher oder auf europäischer Ebene aufzuweichen, ist diversen Linkspolitikern kein Trick zu schmutzig, den sie zur Täuschung ihrer Wähler nicht anwenden würden.
Die kriegstreiberische Resolution enthält auch die Aufforderung an die EU-Außenministerin, den Nationalen Übergangsrat anzuerkennen. Das stellt praktisch einen von der EU vollzogenen Regimewechsel dar, noch bevor der Machtkampf in Libyen entschieden ist. Damit hat die EU immerhin schon die "legitime" Staatsmacht installiert, die sie um ein militärisches Eingreifen ersuchen könnte. Bisky und die Seinen folgen dieser Kriegslogik. Nur hätten sie es gerne ohne Krieg. Längst hat sich die Linkspartei-Rechte die Sprache imperialistischer "Menschenrechts"-Interventen angewöhnt. "Die Ablösung des gegen das eigene Volk vorgehenden Gaddafi-Clans ist unvermeidlich", heißt es in der Erklärung der sechs. Woher sie wohl so genau zu wissen meinen, wer die Guten und wer die Bösen sind? Ja woher wohl?

junge Welt vom 11.03.2011
Darauf machten unsere Sympathisanten in der Kamenzer Diskussion nach der Filmvorführung aufmerksam, was ihrer lokalen Landtagsabgeordneteten Marion Junge folgenden gezielten Heuchlerschwachsinn auf der Website ihrer staatstragenden Truppe entlockte:

Marion Junge
"Für mich völlig unverständlich, waren die offensichtlich abgestimmten Redebeiträge einiger angereister Bürger/innen, die versuchten, die Partei DIE LINKE als Kriegstreiber darzustellen."

Wer's nicht glaubt, klicke hier (www.marion-junge.de/blog1/?p=5930); wir entstellen und unterschlagen nichts, denn sehr im Gegensatz zu den synthetischen Kartellparteien brauchen wir die Wahrheit nicht zu fürchten, nur die Verfolgung durch regierende Verfassungsbrecher. Nun aber weiter:

"Kriegstreiber" war Bisky gewiß nicht, denn das setzt voraus, daß der Rest der Kartellparteien noch zum Jagen getragen hätte werden müssen; in Wahrheit hechelten natürlich alle derselben danach, unseren hyperhochedlen US-Herren militärisch und finanziell zu Willen zu sein. Aber die Euro-Bagage unter Einschluß ihres französischen Teils, dem das edle Mordwerk diesmal zufiel, wartete auf einen Stichwortgeber bzw. Provokateur bzw. Hannemann, der vorangeht, nämlich mittels Antrag, und den machte ihnen eben der LINKEn-Chef Bisky – auf daß Deine rechte Hand nicht wisse, was Deine LINKE tut...so sind synthetische Sekundär-SPDler nun mal, seit es mit Kaiser Wilhelms Kriegskrediten die primären wurden und blieben.

Diesen einfachen Sachverhalt, auf den ihr der Hinweis im Saal natürlich unbequem war, findet Frau Junge "unverständlich". Nun, der Frau kann geholfen werden: WAS machte ihr Boß im Europaparlament?! Na, da hat sie ja bald eine prächtige Gelegenheit, wenn sie ihre ebenso prächtige Idee und Ankündigung verwirklichen sollte:

"Der Ortsverband DIE LINKE hat sich bereit erklärt, weitere Gespräche mit unseren Abgeordneten im Europaparlament zum Thema 'Libyen' zu führen."

Donnerwetter, kann man da nur sagen: die kleinen LINKEN wollen doch tatsächlich "Gespräche" mit den großen LINKEN führen, am Ende auch noch "weitere"! Welch sensationeller Fortschritt, welch superkluges, mutiges und unerwartetes Vorgehen!

Pfui Teufel! Einmal SPD ist genug, ohne ihr "heroisches" Erscheinen in der Kroll-Oper, welches Hindenburgs Verfassungsbedenken wegen gewaltsamer Zerstörung der Sperrminorität (nämlich der größten Linksfraktion des deutschen Reichstags, der KPD, so war's halt, durch Gefangennahme) zerstreute, wäre uns und der Welt Hitler erspart geblieben. Einmal SPD ist genug, und macht man durch Aufmischung ihrer Klone mit schlappen Ex-Stalinisten eine zweite dazu, dann ist das nur zum Kotzen, aber nicht zum Wählen.

Und noch eine LINKE Stilblüte im gleichen Kontext:

"Es ist dringend notwendig, dass sich möglichst viele Menschen für Frieden und gegen Krieg gemeinsam engagieren. Die Welt braucht eine starke internationale Friedensbewegung!"

Ja, aber Frieden herrscht doch in Scharia-Libyen längst, der sogenannte Siegfrieden! Wozu braucht man denn noch einen Frieden?! (Was man wirklich bräuchte, wäre natürlich eine sozialistische und säkularistische Regierung, wie sie Libyen nie, wohl aber Afghanistan unter Taraki hatte und die mit unseren Steuergeldern niedergebombt wurde wie der weitaus unaufgeklärtere, aber nach finanzieller und militärischer Unabhängigkeit strebende Ghaddafi auch. "Frieden" gab es schließlich auch in Gallien und Jerusalem, nachdem die Römer den größten Teil der jeweiligen Bewohner umgebracht und sich dann als Besatzer etabliert hatten. Insofern ist es richtig ungerecht, daß Hitler der Friedensnobelpreis vorenthalten wurde: hätte er nicht den 2. Weltkieg riskiert, wie hätte dann nach diesem Friede geschlossen werden können?! Ein richtiger Weltfriede sozusagen...)

Und was neue Kolonialkriege angeht – das sind gegenwärtig alle von den USA betriebenen und betreibbaren mit der Ausnahme ernster Angriffe auf Rußland oder China –, so wollen wir doch einmal sehen, ob sich die LINKE dabei als Sandkorn oder Öl im Getriebe erweisen wird. Gegen Assad, der als nächstes US-Opfer vorgesehen ist, blasen ja zwischen ihren Steinigungen und Handabhackungen die Menschenrechtsspezialisten und Könige von Saudi-Arabien und Qatar schon mächtig ins Horn...

Und wenn man wissen will, wie die LINKE gezielt jede Volksbewegung gegen die deutsche Beteiligung am Krieg gegen Afghanistan veralbert, kastriert und untergräbt, lese man aufmerksam unsere realistischen und mitnichten "verzerrten" oder "einseitigen" Zeugenberichte aus Berlin in dieser Nummer der auch sonst sehr empfehlenswerten KETZERBRIEFE:





  17.02.2012 MIVILUDES:

Achtung! Es soll schon wieder abgestimmt werden. Protestbriefbeispiel gegen das geplante Inquisitionsgesetz.

An den Präsidenten des französischen Senats
Herrn Jean-Pierre Bel

Sehr geehrter Herr Präsident,

auch wenn der französische Senat inzwischen das Gesetzespaket zur "Vereinfachung des Unternehmensrechtes" abgelehnt hat, will ich dennoch auf diesem Wege energisch gegen die Einführung eines Gesetzes protestieren, dessen Inhalt unter anderem demokratische Prinzipien mit Füßen tritt, gegen Meinungsfreiheit und damit gegen Menschenrechte verstößt.

Sorgen Sie dafür, dass derartige Gesetze auch weiterhin keinen Einzug in die französische Gesetzgebung halten!



16.01.2012 Letzte Meldung aus Frankreich:

Erster Erfolg gegen das geplante Inquisitionsgesetz!

Am 10.1.2012 wurde das Gesetzespaket zur Verfolgung politischer und religiöser Devianz ("Sekten"), das unter dem Schummeletikett "Vereinfachung des Unternehmensrechtes" versteckt war und das den Mitgliedern der Inquisitionsinstanz MIVILUDES für ihre denunziatorischen und verleumderischen Machenschaften Straffreiheit zusichern sollte (vgl. Ketzerbriefe 171), mit einer knappen Mehrheit von 9 Stimmen vom französischen Senat abgelehnt. Wie wir zwischenzeitlich erfahren haben, dürfte ein vor der Öffentlichkeit sorgfältig geheimgehaltenes Protestschreiben zweier Abgeordneter des US-amerikanischen Abgeordnetenhauses Ende Oktober 2011 den Ausschlag gegeben haben; wie im Falle der BRD bei der schweinischen Scientologen-Verfolgung (man denke etwa an den Jazzpianisten Chick Corea) beugt der US-Weltherrscher nur allzu großer Eigenmächtigkeit seiner Vasallen bei der Vernichtung potentieller Oppositionskreise vor ("wer Jude ist, bestimme ich", dekretierte Goebbels, und das gilt mutatis mutandis auch für seine US-Nachfolger). Der von uns in der kurzen verbleibenden Zeit maßgeblich mitinitiierte Protest internationaler Stimmen war im Sinne der Ausweitung wertvoll. Jedenfalls ist vorerst Zeit gewonnen, aber mit einem neuen Versuch, das inquisitorische Ausnahmegesetz unter anderer Mimikry einzuführen, muß über kurz oder lang gerechnet werden. Wir werden in einer der nächsten Nummern der Ketzerbriefe ausführlicher auf die Hintergründe dieses ersten Erfolges eingehen.



  20.11.2011:

Aus Frankreich erreichte uns eine alarmierende Nachricht:

Am 18. Oktober wurde im Hinterstübchen des französischen Parlaments ein "Ausnahme-Gesetz" verabschiedet, welches der inquisitorischen MIVILUDES (" Mission interministérielle de vigilance et de lutte contre les dérives sectaires" ["Interministerielle Mission zur Überwachung und Bekämpfung sektiererischer Abweichungen"], ein Regierungsorgan, das dem Premierminister unterstellt ist und zu 100% aus Steuergeldern finanziert wird) genauso viel Macht zur Verfolgung von Minderheiten in Frankreich einräumt wie Hitler ab 1933 zur Judenverfolgung im faschistischen Deutschland oder der korrupten Vichy-Regierung unter General Pétain in Frankreich.
     Dieses "Ausnahme-Gesetz" besagt, daß die Mitglieder der MIVILUDES für die Inhalte ihrer willkürlichen und verleumderischen Berichte strafrechtlich nicht belangt werden dürfen, d.h. sie können straflos diffamieren, unwahre Gerüchte verbreiten und Existenzen zerstören, ohne dafür Rechenschaft ablegen zu müssen; vielmehr erhalten sie nun für das, was sie schon seit Jahren mit zunehmender Brutalität durchführen, die offizielle Anerkennung und Ermutigung in Form der völligen Immunität.
     Dieses Gesetz wurde unter einem irreführenden Übertitel als sog. Gesetz "zur Vereinfachung des Unternehmensrechtes" versteckt, obwohl die MIVILUDES kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eine Staatsbehörde ist. Es soll in den nächsten Tagen dem Senat zur Bestätigung vorgelegt werden. Falls dieser zustimmt, wird damit die Meinungsfreiheit in Frankreich endgültig abgeschafft, und der Verfolgung religiöser Minderheiten und darüber hinaus jeder unerwünschter und oppositioneller Meinung überhaupt sind Tür und Tor geöffnet.

Gegen diese erschreckende Neuauflage der mittelalterlichen Inquisition haben wir protestiert:



Monsieur Jean-Pierre BEL
Président du Sénat
SÉNAT
15, rue de Vaugirard
75291 PARIS Cedex 06

Sehr geehrter Herr Präsident,

wie wir erfahren haben, wurde in ihrem Land eine staatliche Behörde namens MIVILUDES installiert, die, wie aus ihrer Namensgebung hervorgeht, sich mit der Überwachung und Verfolgung abweichender Meinungen zu befassen hat. Allein diese Tatsache stellt eine jeden demokratischen Prinzipien Hohn sprechende Ungeheuerlichkeit dar: Wer gibt die Linie vor, von der abzuweichen einen Straftatbestand darstellen soll? Etwa der Papst? Oder der französische Präsident? Oder gar dessen Gattin? Falls Sie auf diese Weise die bourbonischen Ludwige und deren Pompadours wiederauferstehen lassen wollen, dann seien Sie so konsequent und errichten Sie die Bastille im Herzen von Paris wieder auf: zum Zeichen, daß jedem "Ketzer" die Knochen gebrochen, die Freiheit geraubt und das Leben genommen werden kann (bislang bevorzugt man ja noch die "elegantere", unauffälligere Methode der sozialen Existenzvernichtung).
     Wie wir ferner erfuhren, sollen die Mitglieder dieser ominösen und obskuren Einrichtung per Gesetz über das Gesetz gestellt werden, d.h. für ihre Denunziationen weder vor Gericht gestellt noch, wenn sie Straftaten begangen haben (und Verleumdung ist eine solche), verurteilt werden können. Als Deutsche kommt uns das sehr bekannt vor, und wenn wir Sie an Vichy erinnern, meinen wir damit nicht das Mineralwasser. Vor allem aber erkennen wir das historische Vorbild dieser säkularen Schändlichkeit: die Inquisition, und deren Arbeitsweise: die anonyme und straffreie Denunziation, welche die Scheiterhaufen über Jahrhunderte zum Lodern brachte.
     Frankreich war einst – lang ist es her – die Wiege der originalen Menschenrechte. Jetzt scheint die Regierung dieses Landes entschlossen zu sein, zu deren Sargnagel zu werden. Sie können uns eines Besseren belehren, indem Sie und Ihre Kollegen die Gesetzesänderung zur straflosen Denunziation sofort zurücknehmen und die schändliche Inquisitionsbehörde unverzüglich auflösen, wozu wir Sie hiermit auffordern.
     Seien Sie versichert, daß wir alles in unseren Kräften Stehende unternehmen werden, daß diese skandalösen, finsteren, tiefstes Mittelalter ausdünstenden Umtriebe nicht nur in Deutschland publik werden. Abschließend möchten wir Sie auf Artikel X der besagten Menschenrechte hinweisen, der da lautet:
"Nul ne doit être inquiété pour ses opinions, même religieuses pourvu que leur manifestation ne trouble pas l´ordre publique établi par la loi."
     Sorgen Sie dafür, daß dieses Menschenrecht in Ihrem Land wieder Gültigkeit erlangt.

In diesem und Voltaires Sinne

Bund gegen Anpassung


Bitte protestieren Sie gegen dieses neue Gesetz zur Verschärfung der Sektenverfolgung! (Bitte mit Kopie an uns.)




FILMVORFÜHRUNG

Ein Film von Fulvio Grimaldi

»VERDAMMTER FRÜHLING«
Die unterdrückte Wahrheit über die NATO-Aggression
gegen Libyen

Der italienische Journalist und Dokumentarfilmer Grimaldi
wird persönlich anwesend sein und seinen Film vorstellen.

9.9.2011, 19:30 Uhr
Internationales Begegnungszentrum
Kaiserallee 12d, 76135 Karlsruhe

11.9.2011, 17:00 Uhr
Filmtheater Schauburg
Königsbrückerstr. 55, 01099 Dresden

Veranstaltet vom :
ADD (Atatürkgesellschaft Karlsruhe) und
dem Bund gegen Anpassung

Eintritt: 2,50 EUR






  11.07.2011:

KB 157/158 endlich aus den Krallen der Zensur!



  11.07.2011:

Aktuelle Mitteilung

Laut Gerichtsbeschluß vom 29.06.2011 des Verwaltungsgerichts Köln ist "die Streichung der Zeitschrift ‚Ketzerbriefe - Flaschenpost für unangepaßte Gedanken', Ausgabe Nr. 157/158, erschienen im AHRIMAN-Verlag GmbH, Freiburg, aus Teil A der Liste für jugendgefährdende Medien vorläufig bis zur Entscheidung im Hauptsacheverfahren 22K 45/11 angeordnet".

Dies der Wortlaut des Gerichtsbeschlusses, der die von einer anaeroben, doch fortlebenden Hitler/Adenauerbehörde erzwungene Indizierung unserer Zeitschrift rückgängig macht, diese also ab sofort wieder frei verkäuflich ist.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei allen Protestbriefschreibern hiermit noch einmal herzlich für die Unterstützung zu bedanken. Erst dadurch wurde den grundlegendsten rechtsstaatlichen Prinzipien wieder zur Geltung verholfen.

Wer kein Knecht sein will, braucht Information!



  19.06.2011:

Nordafrika und die arabische Welt: Die sogenannten Revolutionen

Dieser Artikel wurde noch vor jedem erkennbaren Beginn externer Aggression gegen Libyen, geschweige denn Syrien, geschrieben (also auch vor dem schmählichen, mit Sicherheit lange zuvor ausgehandelten russisch-chinesischen Vetoverzicht). Insofern hat sich seine Perspektive inzwischen als viel zu harmlos erwiesen; die US-eigenen "Altlasten" abzubauen, z.B. eine gewisse Höflichkeit gegenüber ihren alten Juniorpartnern Ben Ali und Mubarak wahren zu müssen, obwohl beide persönlich ein bißchen teuer waren, war eindeutig nur ein Nebenziel gewesen - es ging nur gegen die mit ihrem jeweiligen Volk durch Wohlfahrtsstaatstendenzen und eine Art nationalverratsfeindlichen Idealismuses schon lange lästigen kleinbürgerlichen arabischen Republiken Libyen und Syrien (wo bleibt eigentlich Algerien?! - Na, das steht schon lange auf der Speisekarte des unersättlichen US-amerikanischen Wolfes), sozusagen die nahöstlichen bzw. nordafrikanischen "Sandinisten". Falsch dagegen war meine Vermutung, das hypersuperdemokratische transatlantische Monster wolle sich allmählich von seinem doch ganz furchtbar ekelhaft stinkenden monarchistischen Scheichsdreck säubern; den steckt es mit allem Gestank vielmehr lässig weg, I like every Sheikh, diesen Button könnte sich jeder hypersuperdemokratische US-Präsident voller Überzeugung ans Revers stecken und seiner Freiheitsstatue bei der nächsten Renovierung auf die Stirn tätowieren lassen. Die Bahrain-Unruhen waren ein bloßer Ablenkungs-Fake, das monarchistischstinkige Lokalunrecht ist die verläßlichste Unterstützung für Uncle Sam's imperialistisches Welt-Unrecht, Scheiche und Könige seine liebsten Zwergkumpane und problemärmsten Vasallen. Ja, so sehen freedom & democracy nun einmal aus, und ich hatte der ganzen Schweinerei noch nicht bis auf den Grund geblickt. Tut mir leid.

Ansonsten gibt es in selbiger neue Züge: während der hypersuperfriedliche US-Präsident gegen Nicaragua, als ihm dessen Unabhängigkeitsstreben nicht paßte, noch selber, öffentlich und ohne großes Abstreite-Gemache Mörder- und Marodeurtrupps von Honduras aus über die Grenze schickte (die sog. "Contras") und höchstpersönlich anordnete, die Häfen seines Opferstaates zu verminen (nicht ohne Den Haag laut zu erklären, daß die USA auf dessen eventuelle Sprüche scheißen würden, was sie dann auch taten), ist jetzt eine neue Qualität erreicht. US-finanzierte Söldnertrupps aus Arabern überschreiten unter Erdogans, dieser US-Marionette und daher EU-Lieblings, Schutz die syrisch-türkische Grenze und töten dort Zivilisten und Polizisten, zünden Häuser an und zerstören Kulturgut (die erzdemokratischen Engelchen, oder?!). So geschah es, wie wir durch Telefonate mit unseren syrischen Freunden wissen, ca. 2 Wochen vor dem gleich beschriebenen Zetern und Lügen der "Süddeutschen Zeitung" in der nordsyrischen Kleinstadt Ma'arat al-Numan; diese enthält (enthielt?) ein mir wohlbekanntes Museum mit wunderschönen antiken Mosaiken, mit dessen Zerstörung die arabischen US-Söldner offenbar beauftragt gewesen waren. Diesmal schafften sie es nicht, denn die Bewohner des Ortes bildeten eine Menschenkette um diesen ihren wertvollsten gemeinsamen Besitz, und die Marodeure, unsicher ihres Auftrags, zogen wieder ab. Dies der Hintergrund für das zwei Wochen spätere Zetern der SZ, die syrische Armee habe es gewagt, in einer Stadt ihres eigenen Landes zu erscheinen, und das sei sogar gegen den Willen von deren Bewohnern gewesen!
     Man ermesse das Riesenausmaß der stinkenden Lügen der Vasallenmedien! (Ach ja, und mein "Proband"… nur für Kenner.)
Fritz Erik Hoevels

    Nordafrika & Co.: Uncle Sam entsorgt seine teuren Altlasten

(Artikel aus Ketzerbriefe 166)



  08.02.2011:

Bitte richten Sie ihre Proteste gegen die Zensur der Ketzerbriefausgabe 157/158 an folgende Adresse:


Verwaltungsgericht Köln
Postfach 103744
50477 Köln
Aktenzeichen nicht vergessen: AZ: 22 K 45/11
(Bitte mit Kopie an uns)




  23.12.2010:

Letzte Meldung

Am 2.12.2010 hat die deutsche Zensurbehörde, die »Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien«, in einer Hinterzimmersitzung, gegen die der Dimitroff-Prozeß der Nazis ein Muster an Öffentlichkeit und Rechtsstaatlichkeit darstellte, beschlossen, daß die Ausgabe 157/158 der Ketzerbriefe weiterhin indiziert bleibt. In der mündlichen Begründung entblödete sich die Vorsitzende nicht, auszuführen, unsere Aussage, daß sexuelle Kontakte ausschließlich auf Freiwilligkeit beruhen müssen, sei einseitig und somit jugendgefährdend. Das muß man sich gründlich auf der Hirnhaut zergehen lassen! Wir werden ausführlicher berichten, sobald uns die schriftliche Begründung, die wir mit sehr mäßiger Spannung erwarten, vorliegt.




  13.11.2010:

Zum Stuttgarter Bahnhof

Der Umbau des Stuttgarter Bahnhofs vom Kopfbahnhof zum Durchgangsbahnhof mag die Zahl der lebensunterhöhlenden, qualvollen Riesen- und Dauerbaustellen vermehren, mag Steuergelder verschwenden oder nicht.
    Aber was ist er von Kosten und Lebensverlusten gegen unseren Verfassungsbruch (Art. 26) in Afghanistan, den die USA erzwungen haben! Wie unbedeutend, was Lebensstandard und Naturerhaltung bzw. Naturzerstörung angeht, gegen die Behinderung der Geburtenkontrolle, die die Konkurrenz der Besitzlosen um die sogenannten Arbeitsplätze ruinös, alle Streikversuche hoffnungslos macht – und wo Wälder standen, Felder nicht nur für Fressi-Fressi, sondern auch den sog. Biodiesel (das Übelste, was es an Umweltzerstörung gibt) entstehen läßt! – Dagegen ist jeder Castor ein Kinkerlitzchen, völlig gleichgültig, sogar wenn er ausläuft (denn das bliebe regional wie Tschernobyl).
    Seid nicht so kindisch! Weicht nicht so feige der Macht- und Eigentumsfrage aus!




  08.09.2010:

Zum Fall Sarrazin:
Der Wirbel um Sarrazin, oder:Wie man einen Pappkameraden baut

    mehr >





   zum Artikel aus Ketzerbriefe 151



ZUM FLUGBLATT VOM 20.02.2010

Amis raus aus Afghanistan,
Bundeswehr / hinterher!


    zum Flugblatt >


Dieses Flugblatt erreichte bisher nur die (von Ihrer Führung verscheißerten) Demonstranten vom 20.2. d.J. in Berlin. (Verscheißert wurden sie mit parolen- und seriositätsfeindlicher Dröhnmusik und Infantilisierung wie zuvor, bei deren Protestdemonstrationen durch ihre mit der Regierung verfilzten Verbandsspezis, die Ärzte unseres Landes.) Deshalb mußte es kurz sein.
    Aber eine Erläuterung sollte noch nachgetragen werden: was sind "neidische und kollaborationswillige Bettler"? Wieso gerade "Bettler"?
    Weil die größten Idioten unter den Wählern des SPD-Klons "LINKE" irgendein Sozialzeug statt Vollbeschäftigung (wie sie durch Arbeitszeitverkürzung und Sozialisierung zu erreichen wäre) fordern, das sie zu rechtlosen Heloten am Staatstropf macht, Parasiten für die Gesellschaft und Verschiebemasse für die Gewalthaber, wenn Greiner und Schreier gebraucht werden – und das Sozialzeug soll dann von Zusatzsteuern kommen, nachdem Soldaten und Pfaffen, Blitzampeln und Schnüffler, Eurodrohnen und Parteibonzen alle brav schon bezahlt sind, keineswegs vorher.
    Als Kommunisten finden wir diese gehorsame Bettlermentalität ekelhaft und würdelos. Gemeinbesitz statt Besitzlosigkeit, Selbstverwaltung statt Fernsehbehämmerung und "Betriebspsychologie", Volksherrschaft statt Imperialismus sind unsere Alternativen.
    In diesem Sinne sind wir schon "alternativ"; Geburtenkontrolle statt perspektivloser Verzichterei für alle außer Bossen und Bonzen ist auch eine von uns vertretene Parole gegen die staatlichen Blök- und Verzichtsparolen für eine wimmelnde, aber "schön" gegängelte Umwelt. Wieder sind wir "alternativ"! Nur sind diese Alternativen zur bestehenden Hoffnungslosigkeit und Gängelei nicht zum Nulltarif zu haben, ganz im Gegenteil.

Zur Erinnerung – unser Flugblatt vom April 2008:
Deutsche, aufgepaßt: »Die Linke« ist ein Etikettenschwindel wie damals die »Grünen«!



Mittelalter oder Aufklärung: Widerstand gegen die Machtposition der Kirche an italienischen Schulen

Der Fall Franco Coppoli

Der Fall Alberto Marani




Offener Brief zur Verhaftung von Roman Polanski
     Hände weg von
         Roman Polanski




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     Dokumentation des Briefwechsels