Warum darben, warum schaffen, nur für Bonzen und für Pfaffen?

Auch der letzte Jubel»perser« der Bundesrepublik kann langsam nicht mehr leugnen, was die Stunde geschlagen hat: Rentenkürzungen, Streichung des Arbeitslosengeldes, immer schlechter und teurer werdende Gesundheitsversorgung, Arbeitszeitverlängerung, Besteuerung hier, Besteuerung dort – das Schaufenster des Westens ist zugeklappt, die Verelendung schreitet voran.
Der sogenannte Sozialstaat, dessen Anfänge vor knapp 150 Jahren von einer immer stärker werdenden Arbeiterbewegung nach zähen und verlustreichen Kämpfen der herrschenden Klasse abgetrotzt wurden, liegt nunmehr in seinen allerletzten Zügen. Spätestens nachdem die Sowjetunion aufgrund der militärischen Überlegenheit der USA nicht mit einem Knall, sondern mit einem Winseln zugrunde gegangen ist, fordert die totalitäre US-Weltherrschaft ihren Tribut. Serben- und Irakertöten ist einfach teuer, und auch am Hindukusch wachsen die G3-Gewehre unserer Jungs nicht kostenlos aus dem Boden. Die Vasallen Uncle Sams sollen gefälligst zahlen, deshalb die Demontage der Sozialsysteme und der maßlose Griff des Raubstaats in die Taschen seiner Bürger, die eben diesen Sozialstaat nicht einmal mit Bleistiften verteidigen, mit denen man in Wahlkabinen Kreuzchen macht, sondern willig fressen, was Presse und Glotze ihnen vorsetzen.



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