WAS TUN?

Nach der Vernichtung der europäischen Arbeiterbewegung und dem US-Endsieg über die würdelos untergegangene Sowjetunion muß eine echte Linksopposition ganz von vorn anfangen – eine sehr bittere Einsicht, an der allerdings, egal ob über Illusionen in pressegepäppelte Fälschungen wie die »Grünen« oder »Die Linke« oder über trubeliges Aktivistentum im bunten, pseudoprogressiven Zirkus der »NGOs«, nur der Weg in die Anpassung vorbeiführt.
Daß wir eine Chance zum praktischen Handeln, wenn sie sich bot, noch nie ausgelassen haben, beweist unsere Geschichte seit unserer Gründung. Der erste Schritt zum politischen Handeln aber ist die Wiederherstellung des unzensierten, ehrlichen und zugleich geordneten Gedankenaustauschs unter allen, die danach suchen, weil sie unter der immer drückenderen, immer weiter fortschreitenden Verödung und Verelendung der Lebensverhältnisse leiden – wir nennen dies, als Gegensatz zur vertikalen Meinungssteuerung durch Glotze und Presse, die »horizontale Kommunikation«, und ihrer Wiederbelebung, statt Vereinzelung und passivem Propagandaempfang, dienen unsere Flugblätter und »Ketzerbriefe«. – Reden wir miteinander, natürlich auch über die nationalen Grenzen hinweg!
Wer uns sucht, wird uns finden.