Bund gegen Anpassung
Bund gegen Anpassung
Geburtenkontrolle – Arbeitszeitverkürzung – Gleichheit weltweit
August 2026

Laßt Euch die Selbstscannerkassen nicht aufzwingen!

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Nach dosierten früheren Vorstößen sind in jüngerer Zeit in einer sichtlich koordinierten Aktion alle großen Supermärkte dazu übergegangen, ihre klassischen Kassen ab- und dafür Selbstscannerkassen aufzubauen. (Erinnern Sie sich noch an die gerade versunkene Vergangenheit und die schmeichlerischanwanzende Stimme: »Verehrte Kundschaft! Wir öffnen Kasse 3 für Sie!« ?) Das ätzende Schlangestehen an den immer weniger werdenden noch widerwillig mit Personal besetzten Kassen nimmt dadurch natürlich zu, und so sollen die darüber verärgerten Kunden an die Selbstscanner gedrängt bzw. genötigt werden; manchmal wird auch ein Lehrling verdonnert, die Unwilligen umzuleiten und ihnen in süßlichem Ton »Hilfe« anzutragen. Offensichtlich regt sich dagegen ein gewisser, wenn meist auch nur unartikulierter Unmut, aber sehr zu Recht! Viele harren jedenfalls lieber in der Schlange aus, und vereinzelt werden aus ihr auch Rufe nach Kassenbesetzung laut; die Nötigung flutscht also nicht völlig reibungslos. Und ein Pioniers-Supermarkt mußte sogar zurückrudern, nämlich ein EDEKA in Freiburg, der seine Personalkassen bereits ganz abgeschafft hatte und wieder welche einrichten ließ, weil die Kundschaft den Pioniers-Laden wegen dieser Zumutung zunehmend mied. (Die Ortspresse meldete das, brabbelte es aber wieder zu; so durfte der Geschäftsführer dort immer noch »kundenfreundlich« schleimen und beteuern, der Personalabbau habe gar nicht dem Personalabbau gedient, aber nein doch – in Wirklichkeit wissen wir von den Kassierern einer bestimmten Ladenkette, daß sie zum Trödeln angehalten werden, wenn vor der unbesetzten Personalkasse nur wenige Leute stehen, um sie ans Kapitulieren zu gewöhnen.)

Kapituliert nicht, sondern murrt laut!!

Was soll das Ganze? – Natürlich wird dabei Personal eingespart. Und während die dann arbeitslos gewordenen Kassierer das Heer der Arbeitslosen auffüllen und das Lohndumping entsprechend zunimmt (aus genau dem gleichen Grund werden auch Millionen von Lohndrückern ins Land geholt), wird den Kunden deren Arbeit aufgehalst, die diese dann an den Selbstscannern leisten – allerdings unentgeltlich! Denn die Verkaufspreise sinken ja keineswegs, was sie – wenn es mit rechten Dingen zuginge – aber tun müßten, wenn die Personalkosten, die zuvor natürlich auf die Warenpreise aufgeschlagen wurden, wegfallen (dazu gleich mehr). Kurzum: Die Gewinne der Supermarktkonzerne werden, während Sie sich mit den Scannern abmühen, auf Ihre Kosten unter der Hand erhöht. Und eine gewisse Mühe ist es durchaus, was man daran sieht, wie oft eine reguläre Kassiererin Handeingaben machen muß, z. B. weil die Strichcodes nicht einlesbar sind. Und wieder ist ein weiteres Stückchen Ihrer Lebenszeit, »verehrter Kunde« (der längst kein König mehr ist, eher eine Art Leibeigener), dahin! Überlegen Sie einmal, bei wie vielen früheren Dienstleistungen (Banken, Post etc.) analoge Nötigungen auf Ihre Kosten bereits durchgeboxt wurden.

Laßt Euch nicht verarschen!

Während man so an die Selbstscannerkassen gezwungen wird und anfangs noch mit ihnen kämpft, soll man schleichend daran gewöhnt werden, bis die Personalkassen dann ganz liquidiert sind und man die Selbstscanner nehmen muß. (Dazu rauchen die Köpfe der spin doctors [»Betriebspsychologen«] im unsichtbaren Hintergrund, und der Plan ist langfristig und international und auch regierungsseitig.) Und wenn man auf dem Weg dahin deren Handhabung endlich gelernt hat, alles soweit klappt, der Scanner also nicht gerade klemmt und man am Ende vielleicht schneller aus dem Laden rauskommt als die noch in der Schlange Stehenden, dann soll man sich dafür selbst auf die Schulter klopfen, weil man schließlich »mit der Zeit geht«, nicht wahr, nicht zu den »ewig Gestrigen«, gar zum »alten Eisen« gehört, doch auch »was gelernt hat« usw. (Jene Psychologen, die hier im Hintergrund gebastelt haben, nennen das Aufwandsrechtfertigung bzw. forced compliance.) Derweil wird die Schraube ein weiteres Stück angezogen. War bei Einführung der ersten Selbstscannerkassen vor einigen Jahren an diesen mehrheitlich noch die Bargeldzahlung möglich, ist dies inzwischen meistens nicht mehr der Fall. Man muß dort also mit Karte zahlen – »bequem mit Karte«, hämmern die Schilder –, oder inzwischen sogar mit Handy, wobei auch das Selbstscannen der Strichcodes des Einkaufsgutes mit dem eigenen Handy »üblich« werden soll und entsprechend propagiert wird (der liebe Gott oder Staat muß also nicht mehr »Wo bist Du, Adam?« rufen, er findet ihn reibungslos sofort und überall). Kurzum: Auf diese Weise sollen wir auch dem Bargeld weiter entwöhnt werden, was bislang ebenfalls noch nicht ganz so flutscht wie gewünscht.

Werft Sand in diese Maschine, ölt sie nicht durch resignierte Dummheit! –
Laßt Euch das Bargeld nicht nehmen!

Nur Bares ist Wahres. Geld ist gedruckte Freiheit – als »big leveller« lobte es einst niemand anderer als Friedrich Engels. Denn wer es hat, kann ohne Ansehen der Person einkaufen, was er will und wo er will, solange es eben reicht. Und er lernt dabei das Rechnen und mit dem eigenen Geld in eigenem Interesse haushalten (bezeichnenderweise nimmt dagegen die private Verschuldung bei notorischen Kartenzahlern offensichtlich drastisch zu, die Bank freut sich). Und der glückliche Bargeldbesitzer ist für seine Ausgaben natürlich niemandem Rechenschaft schuldig und wird selbstredend – sonst ist es keine Freiheit – dabei auch nicht überwacht, nicht kontrolliert und nicht registriert, weshalb das Bargeld schon länger weltweit madig gemacht wird und abgeschafft werden soll, wobei die Vorwände von »Geldwäsche« bis »Terrorismusbekämpfung« nach Bedarf aus dem Hut gezaubert werden.

Und genau darum geht es in Wahrheit, mehr sogar als um Einsparungen beim Personal: Um die Durchsetzung der personalisierten Zuordnung eines jeden Einkaufs, die vollständige Erfassung der Lebensgewohnheiten der dem Bargeld entwöhnten, schafsdumm ihren Einkauf auch noch selbst scannenden und handysüchtigen modernen Leibeigenen. Denn dadurch wird letztlich auch die Rationierung und Zuteilung der Verbrauchsgüter ermöglicht: Hat man vielleicht »zuviel« Alkohol konsumiert in diesem Monat, was ja auch »der Gesundheit gar nicht gut tut«, nicht wahr, hat man »zuviel « Fleisch gegessen oder sich andere »überflüssige« Dinge gegönnt? – eine anvisierte buchstäbliche Gefängniswirtschaft! Denn die uns von der Schule jahrzehntelang eingepfiffene guuute Marktwirtschaft, in der stets ein Anbieter (der z. B. Personalkosten sparen konnte) seinen Umsatz gegenüber der Konkurrenz durch vorteilhaftere Angebote erhöhte und damit Sondergewinne erzielte, gibt es durch Monopol- und Kartellbildung schon lange nicht mehr (sonst gäbe es z. B. Banken ohne Gebühren wie Jahrhunderte lang zuvor, auch weniger neugierige und weniger schikanöse, und viele Waren würden z. B. bei EDEKA und ALDI nicht auf den Europfennig genau dasselbe kosten – beobachten Sie mal!). Während tausend Plappermäuler vom »Kapitalismus« (in dessen Pioniersphase immerhin die bürgerlichen Grundrechte postuliert und den feudalen Geburtsprivilegien der »big leveller« entgegensetzt wurden) quatschen, ohne sagen zu können, was genau das sei, hat er sich etwa seit Rockefeller und Hitler mucksmäuschenstill in sein monströses, faktisch marktloses Gegenteil verwandelt, den ernsthaft gruseligen Monopolismus, also die Konzentration allen relevanten weltweiten Produktionsmittelbesitzes in den Händen weniger US-Multimilliardäre, die sich absprechen. (Nur Rußland und China fehlen noch in ihrem nimmersatten Maul, weshalb sie zur Eroberung vorgesehen sind.)

Die entsprechenden Vorwände für die diese Gefängniswirtschaft begleitende Verzichtspropaganda – »freiwilliger« Verzicht sieht natürlich besser aus als befohlene Rationierung – lassen sich selbstverständlich ebenfalls jederzeit aus dem Hut zaubern. Die gleichgeschaltete Wahrheitspresse sorgt schon für deren Verbreitung und das wuchernde schlechte Gewissen für Lebensgenuß, denken wir beispielhaft an die an die Wand gemalte »Klimahölle« und den schröcklichen »CO2 - Fußabdruck«. Ein freiwilliger Depp, wer hier »Könn´ die doch nicht machen« oder, der Presse aus der Hand fressend, »Verschwörungstheorie « herausblubbert! Längst ködern doch die Banken z. B. ihre Schuldner (eben solche Kartenzahler-»Käpsele«) mit irgendwelchen »Finanzplanern«, das eigene »Verbraucherverhalten« betreffend, das auf besagte Weise auch spielend auf Knopfdruck bzw. per Mausklick abgerufen werden kann und bereits wird.

Wegen allfälliger Dummstellerei sei gesagt: Gegen den sinnvollen Einsatz der (Computer-)Technik spricht natürlich nichts – Maschinenstürmer sind wir ganz und gar nicht, im Gegenteil. Aber Schnüffelei und Überwachung sind schweinisch und keineswegs sinnvoll, jedenfalls nicht für die davon Betroffenen, wohl aber für die gesellschaftlichen Vorteilsnehmer, die unsere Verelendung zu ihrem Vorteil betreiben.

Weg mit den Selbstscannerkassen!
Bargeld statt plastic-money!
Was wir essen und trinken, geht niemanden etwas an!

Diskutiert miteinander! Achtung: Im Zuge des gerade durchgepeitschten sogenannten »Digital Services Act« werden im angeblich soo freien Internet jährlich etwa eine Milliarde (!) digitale Inhalte zensiert, oft KI-generiert automatisch gelöscht oder veranlaßt durch Denunziationstrupps, die dafür aus dem Steuertopf bezahlt werden oder über die »N«GO-Netz werke der Stiftungen der auch hier maßgeblichen USMilliardäre – die Quittung dafür, daß das Volk beim ersten Verfassungsbruch des Staatsheiligen Willy Brandt träge Maulaffen feilhielt, und nach diesem Dammbruch auch bei allen folgenden.


Nicht Nachbeten, sondern Nachrechnen und Nachdenken!
– z. B. über folgende Parole:


Stören Sie sich nicht an Hammer und Sichel ! Sie symbolisieren nur, daß wir auf dem Planeten nur nützliche Leute haben wollen (zu denen natürlich auch unproduktive Berufe gehören wie Ärzte, Lehrer und Ingenieure, aber nicht Milliardäre, Berufslügner oder Politniks).


Für Nichtknechte, die rechnen wollen, empfehlen wir als geistige Nahrung:

   dsa    Ketzerbriefe 239

 Zu bestellen bei www.ahriman.com


Freedom of speech means to say to a man what he does not want to hear. – Meinungsfreiheit bedeutet, jemandem etwas sagen zu können, was er nicht hören will. George Orwell

 

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